Insta Diary from Lisbon: Our Apartment, Scooter, Beach & Food Tipps

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Ein und halb Wochen ist es nun her, dass man Freund und ich aus unserem wunderschönen Urlaub in Lissabon und Umgebung zurück sind. Solange die Erinnerungen noch frisch sind, möchte ich euch natürlich noch etwas genauer von unserem Trip berichten und euch dabei mit ein paar Tipps und Empfehlungen in Sachen Unterkunft, Strände, Aktivitäten und natürlich Essen versorgen!


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Für die 12 Nächte in Lissabon haben wir uns ein bezauberndes Apartment über Airbnb gemietet. Das ist eigentlich auch meine liebste Art auf Reisen unterzukommen, da man so viel mehr von der Stadtatmosphäre mitnehmen kann und sehr flexibel ist. Unser frisch renoviertes Apartment war die perfekte Unterkunft zu zweit. Es ist sehr sauber, gut ausgestattet (Klimaanlage, Internet etc.) und – mein persönliches I-Tüpfelchen – es hat einen kleinen Balkon, auf dem man wunderbar frühstücken und das alltägliche Geschehen auf der Straße beobachten kann.

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In der Stadt kann es einem eigentlich nie langweilig werden. Im Gegenteil: während meinem sechsten Besuch in der Stadt konnte ich umso mehr ganz entspannt spazieren gehen, die Aussichten und einfach den Moment genießen. Beispielsweise haben wir uns am Ribeira das Naus (dem „Stadtstramd“) eine leckere Limonade an einem coolem Stand (Bild 2) direkt vor Ort geholt und die Sonne genossen. Es lohnt sich aber auch, sich den steilen Weg zum Miradouro da Senhora do Monte (5) – meiner Meinung nach der schönste Aussichtspunkt – zu machen und ein kaltes Getränk zu trinken und ggf. ein Liebesschloss ans Geländer zu befestigen. Ein Portugiese sagte zu uns: schließt man als Paar ein Schloss ans Geländer, soll jeder einen Schlüssel behalten und sollte die Liebe irgendwann doch auseinander brechen, muss einer wieder dort hin und das Schloss abnehmen, sonst kann man sich nicht wieder verlieben.
Wir haben uns während des Trips einen Scooter ausgeliehen. Best Idea ever. Damit war man in der Stadt nicht nur wahnsinnig schnell unterwegs, sondern konnten so auch zu umliegenden Orten wie Cascais, Sintra oder Costa da Caparica fahren. Man sollte nur auf kräftigen Wind gefasst sein und Jacken zum überziehen dabeihaben. Auf der Autobahn ist es mit Roller außerdem nicht immer lustig, daher sollte man diese bei längeren Routen möglichst vermeiden. Wir hatten gleich am zweiten Tag noch einen kleinen Zwischenfall, bei dem der rechte Spiegel abgebrochen ist. Das Team bei AlegriaRide hat die Sache aber wunderbar geregelt. In der letzten Nacht bekamen wir dann noch einen Strafzettel fürs Falschparken, bei dem 30 bis 150 Euro Bußgeld drohten – super ärgerlich! Doch durch einem Anruf des Verleihs bei der Polizei kamen wir hier mit der Mindeststrafe davon. Ich finde in solchen Situationen merkt man, ob man nur abgezockt wird oder ob jemand das Beste für einen möchte. Bei AlegriaRide waren wir sicherlich nicht das letzte Mal.
Kommen wir aber mal zu einer Entpfehlung: Bei Nut’Chiado (4) hatte ich die schrecklichsten „Churros“ (so kann man sie eigentlich nicht nennen) aller Zeiten! Crêpes könnte man da noch essen, aber Churros – no way. Haltet lieber nach einem fahrenden pink beleuchteten Churros-Stand Ausschau. Oftmals steht er in Cascais am Câmara Municipal De Cascais. Das sind leckere Churros, und die Farturas erst!

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An einem Tag haben wir es noch zu meinem Lieblingsstrand ever geschafft: Praia da Ursa. Es erwarten einem atemberaubende Felsen, hohe Wellen, ein eher spärlich besuchter Strand und ein wunderschöner Sonnenuntergang. Der Weg dort hin ist allerdings nicht ganz einfach. Am besten fährt man mit Auto oder Scooter hin, da ist man mit der Rückfahrt auch flexibler. Man muss kurz vor Cabo da Roca in den kleinen Pfad nach rechts (direkt beim Schild „Ursa »“) abbiegen. Am Ende hat man dann 2 (oder 3?) Trampelpfade zur Auswahl. Nimmt auf alle Fälle den ganz links! Alles andere ist einfach nicht zumutbar, schon gar nicht im Dunkeln.

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Es gibt aber auch weniger abenteuerliche Strände. Unser liebster Strand an der Costa da Caparica ist ist Praia da Rainha, schlichtweg weil es dort leckere Burger e Patatas (2, 3) gibt und der Strand nicht so überfüllt ist.
Meine Beach Essentials waren übrigens: der Bikini mit Häkelspitze, die Céline „Pretty“ Sunnies und high-waisted Shorts von American Apparel. Das Top ist von Asos und Brille von Komono (1).

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Wie schon gesagt kann man mit dem Scooter viele Ausflüge machen. Wir waren beispielsweise in Belém (1, 2), am Cristo Rei (3), irgendwo bei 38°42’15.5″N 9°28’09.5″W (4), Sintra (5), Arriba Fóssil da Costa da Caparica und Boca do Inferno (6, 8).

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Und was wäre ein Lissabontrip ohne das gute Essen! Ein paar alte und neue Favoriten: Miesmuscheln (die mit Pesto oder Bulhão Pato!!!) bei Moules & Beer (1, 2), Pizza mit karamellisierter Ananas und Bacon bei Pizzaria Luzzo (3), Black Pork in Jam Stew und Tuna Steak bei Petiscaria Ideal – Geschmacksorgasmus! (4) Warmer Schokokuchen und tolle Aussicht im Café da Garagem (5, 6), Steak on the Rocks im Restaurante Cabaças (7) und das Babaganoush und der Oktopus im Royale Café (8, 9)

Written by Nisi

September 13th, 2015 12:46 pm. Comments

13 Comments

  1. Ich finde eure Lissabon/Portugal-Einträge immer so wunderschön. Ich war erst einmal dort (hab mich auch direkt verliebt), aber wenn ich das sehe könnte ich direkt wieder hin <3 Besonders die Essenstipps sind super…vielen vielen Dank!

  2. wie immer habe ich schon mit ein wenig Sehnsucht auf eure Insta-Bilde geäugt. ein paar sind mir aber vl doch unter gegangen … das schöne Frühstück auf dem Balkon zum Beispielt. ich kann mir keinen herrlichen Morgen vorstellen … definitiv einer der Vorzüge, wenn man sich eine eigene Wohnung im Urlaub mietet :)

    und mir wird an dieser Stelle etwas schmerzlich bewusst, wie sehr ich jetzt schon den Sommer vermisse!

    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  3. Ooo bei diesen Bildern bekommt man ja sofort Fernweh… Die Bilder strahlen nur so vor Sonne und es kommt durch den Strand und deine luftige, kurze Kleidung wieder so richtig Sommerfeeling auf. Währenddessen ist es bei mir zu Hause diesig und regnerisch:(

  4. Liebe Nisi, ist es einfach mit so einem Scooter zu fahren, wenn man das noch nie gemacht hat? Ich habe zwar viele Jahre den Führerschein, bin aber noch nie mit einem Roller gefahren. Wie ist der Verkehr in Lissabon? Und passen zwei Leute auf einen Scooter?

    Für deine Auskunft wäre ich dankbar.
    Die Fotos sind übrigens ganz ganz toll. Ich will jetzt auch unbedingt nach Lissabon! :)

    Viele Grüße,
    Anne

    PS: Ich wäre ja super gespannt, was deine Fashion Week Favoriten aus New York sind. Streetstyle, als auch vom Runway. Vielleicht kannst du dazu einen Post machen?

    1. Hallo Anne!
      Also. Ich denke das mit dem Scooter kriegt man schon prinzipiell hin, man muss ja am Anfang nicht gleich losbrettern :) Man sollte nur mit folgenden Sachen vorsichtig sein:
      * Die Portugiesen fahrne teilweise sehr chaotisch. Blinken teilweise nicht oder blinken für die komplett falsche Seite etc.
      * In Lissabon und eigentlich auch auf den Landstrassen (und teilweise Autobahn) sind die Straßensehr schlecht. Also es gibt Schlaglöcher, Beulen und sonstiges. Bin ich teilweise echt vom Sitz abgehoben, wenn man die nicht gesehen hat und man zu schnell war. Also immer schön festhalten.
      * Es gibt so uuunglaublich viele Einbahnstrasse. Wenn man sich nicht auskennt, sollte man also immer ein Navi parat haben. Wenn man nur einmal in die Straße abbiegen will und man eigentlich nicht darf, sonst aber niemand in Sicht war, haben wir es aber auch mal trotzdem getan. Psst.
      * Die Landstrassen (die südlich von der Ponte de 25 Abril Brücke oder auf dem Autobahnweg nach Sintra zum Beisspiel) sind super windig. Da also auf’s tägliche Wetter achten und ggf. lieber die Auto/Scooter-Fähre nehmen oder kleine Strassen. Wenn der stark von der Seite kommt dann reißt es fast das Lenkrad um
      *Parkplatz: Normalerweise ist es da okay, wo auch alle anderen Scooter Parken. Meist auf dem Bürgersteig nähe eines Pollers.

      Zu zweit passt man locker auf einen Scooter. Aber wenn’s geht das größte Gewicht vorne halten, da der Motor ja schon schwer ist. Also besser, wenn die kleinere Person hinten sitzt. Manchmal sind die Strassen ja sehr Steil, da haben selbst wir uns nach vorne gelehnt, damit wir nicht nach hinten umfallen :D

      Oh ja, son Fashion Week Recap mit Favs wäre eigentlich echt denkbar! Müssen uns mal durchfuchsen, denn wir haben die Fashion Weeks nicht ganz so arg mitverfolgt.

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