Lisbon diaries: Day 7-8

Heute ist es mal wieder Zeit so richtig in Erinnerung zu schwelgen. Denn ich bin noch lange nicht mit meiner „Lisbon-Diaries“-Reihe durch. Tag 7 und 8 drehen sich wohl hauptsächlich um einen Ort: Praia da Ursa oder auch Bear Beach genannt. Dabei handelt es sich um einen wunderschönen, eher abgelegenen Strand in der Nähe von Cabo da Roca, dem westlichsten Kontinentalpunkt Europas. So schön der Strand ist, so hat er auch seine Tücken (im Text dazu mehr). Und seid gewarnt, denn nach diesen Bildern wird euch so richtig die Reiselust und das Fernweh packen! Da möchte man direkt seinen nächsten Flug buchen, zum Beispiel schaue ich gern mal bei Otto nach günstigen Reiseschnäppchen oder Last-Minute-Flügen. Desi fliegt ja schon wieder in weniger als zwei Wochen nach Portugal – da möchte ich am liebsten gleich mit!

Once again it’s time to wallow in memories since I’m not finished with my ‚Lisbon diaries‘ series yet. Day 7 and 8 are all about one place: Praia da Ursa, or also called Bear Beach. It’s a gorgeous, secluded beach near Cabo da Roca which is the most western point of continental Europe. As beautiful the beach is, so many… ‚pitfalls‘ it has (more on that later). But be warned, after those pictures you’ll get the travel bug and want to book your next trip for sure! Desi is going to Portugal in less than 2 weeks again – totally wanna join her!

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Tag 7
(1) Den Tag sind wir alle etwas entspannter angegangen und haben uns erstmal etwas von der Nacht im Urban Beach Club erholt. Hier seht ihr meine Freundin Skady am „City Beach“ in Lissabon. (2, 3) Nachts ging es dann aber so richtig los. Unsere Idee war es, am Strand ein Picknick zu machen. Ich zitiere: „Something soft and different“. Also hieß es schnell in den Supermarkt , ein paar Sachen einkaufen und losfahren. Leider sind wir etwas spät losgefahren und sind erst nach Sonnenuntergang oben am Praia da Ursa angekommen. Zum Strand muss man aber vorher die Klippen heruntersteigen. Nun gut, etwa 20 Minuten sollte das dauern. Aber eins muss ich hier anmerken: es gibt ein Mal „the easy way“ und ein Mal „the hardcore way“. So richtig sicher über den Weg war keiner von uns, schon gar nicht in der Dunkelheit. Die Chance lag also bei 50%-50%. Und wo landen wir 5 Glückspilze? Beim Hardcore-Weg :D Nach 20 Minuten bemerkten wir, dass die Kletterei gar kein Ende nimmt und alles nur steiler und schwieriger wurde. Not soft at all. Langsam machte sich auch Panik breit. Wir Fünf, mit unseren Picknick-Sachen, 2 Handytaschenlampen und das Geräusch von Wasserplätschern irgendwo da draußen. Ohne Witz, wir dachten, dass wir die Nacht nicht überleben werden. Es war schon recht gefährlich, auch wenn ich es nicht so rüberbringen kann. Nach über einer Stunde und einen Camper in Speedo-Hose später haben wir dann doch noch den Sandboden erreicht. Hallelujah! (4, 5) Vollgepumpt mit Adrenalin haben wir dann unser Picknick gemacht, uns in einen Käse verliebt und Schattenspiele am Felsen gespielt. Trotz der Angst, die wir zuvor hatten, muss ich sagen: Es war eines der allerbesten Erlebnisse überhaupt! Danke, Filipe ;)
Oh und wie wir wieder zurückgegangen sind? Glücklicherweise konnten wir uns später einer Gruppe von gut ausgerüsteten Fotografen anschließen, die den „richtigen“ Weg hochklettern wollten. Andernfalls hätten wir auf den Sonnenaufgang warten müssen ;)

(1) On day 7 we recovered from our night in the Urban Beach club and took it easy at first. So here you can see my dear friend Skady at the ‚city beach‘ in Lisbon (2, 3) At night… well, things really kicked off. Our plan was to go to the beach and have a picnic at the beach. I quote: ‚Something soft and different‘. So we went to the supermarket, bought some stuff and drove to the beach. We were a little late though. It was already dark when we arrived at the top of Praia da Ursa. To go to the beach you still have to climb down the cliffs. Well, that should take about 20 minutes. But for your information: there’s the easy way and the hardcore way. None of us was really sure about the path. So we had 2 options, 50%-50%, one is good and one is bad. Which way did we take at the end? Unlucky as we are… we took the hardcore one! :D After 20 minutes we noticed that all that climbing is endless and that it just got steeper and more difficult. Not soft at all. Soon we had a panic situation. There we were, with our picnic stuff, 2 iphone flash llights and only the sound of burbling of water somewhere in the darkness. We thought we would all die, no kidding! My writing doesn’t give this situation justice but it actually was really dangerous. Over an hour and one camper in his speedo pants later we finally hit the beach. Hallelujah! (4, 5) Full of adrenalin we had our picnic, fell in love with a camenbert and even had some ’shadow play action‘ at the cliffs. Despite our fear before, I have to admit: it was one of the best experiences ever! Thanks, Filipe ;)
Oh and how we went back? Luckily there was a group of well equipped photographers who took the ‚right‘ way up. Otherwise we had to wait for the sunrise ;)

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Tag 8
(1-3) Am nächsten Tag sind wir nach Cascais gefahren und haben uns erstmal am Strand gesonnt. In Cascais kriege ich immer so’n St.Tropez-Feeling, auf wenn ich noch nie in St.Tropez war :D (4-18) Danach sind wir nach Praia da Ursa gefahren, um uns den Strand mal bei Tageslicht anschauen zu können. Diesmal sind wir natürlich den leichteren Weg gegangen. Zwar ist es trotzdem ganz schön holprig, aber gegen den anderen ist dieser Weg ein Kinderspiel. Ansonsten brauchen die Bilder sicherlich keine weiteren Worte ;) (19) Auf dem Rückweg nach Lissabon haben wir uns am Guincho Beach noch den Sonnenuntergang angeschaut

(1-3) On the next day we went to Cascais and hang out at the beach. I always get a St.Tropez feeling whenever I am in Cascais, I never been to St.Tropez though :D (4-18) After that we went to Praia da Ursa to see the place in all its glory. This time we took the easy path of course. It’s still a bit rough but compared to the other one… a piece of cake. And as for the rest pictures? No words needed ;) (19) On the way back to Lisbon we watched the sunset at Guincho Beach

Written by Nisi

September 27th, 2013 05:30 pm. Comments

9 Comments

  1. Hi Nisi,

    ich wollte dieses Jahr nach Lissabon fliegen. Würde super gern nach Praia da Ursa fahren um mir diesen wunderschönen Strand mal anzuschauen. Hab aber gelesen, dass es total schwierig ist dorthin zu kommen. Kannst du mir vllt irgendwas empfehlen wie man dorthin kommt (vllt mit Bus und Bahn?) und vor allem ob man als Tagesausflug planen kann oder ist es dafür zu weit weg?

    Würde mich total freuen, wenn du antworten könntest!:)

    Ganz liebe Grüße
    Miranda

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