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In meinem letzten Beauty-Haul habe ich kurz von meinem ziemlich fiesen Acne-Breakout erzählt. Was die Ursache ist und was meine Haut wieder halbwegs unter Kontrolle gebracht hat, erfahrt ihr nach dem Sprung.

Hauptgrund ist wohl der, dass ich vor mehreren Monaten die Pille abgesetzt habe. Ihr müsst wissen: ich habe schon seit mehr als 10 Jahren die Pille genommen und wollte meinem Körper nicht mehr die volle Hormondrönung geben. Das war jetzt lange genug. Damals habe ich wegen Akne mit der Pilleneinnahme begonnen, denn nichts hat geholfen. Keine Creme oder Lösung vom Hautarzt – das Problem kam von Innen. Wenn ich nur an die Zeit zurück denke, tun mir die Wangen weh. Meine Haut sah damals aus wie ein Streuselkuchen. Daher habe ich auch so lange damit gezögert, die Pille abzusetzen, obwohl ich schon sehr lange darüber nachgedacht habe. Ich hatte Angst, dass meine Haut wieder genauso wird wie mit 15/16. Bei Desi lief die Umstellung jedoch gut. Nach einer 3-Monatigen Pillenpause ist sie auf den Nuva-Ring umgestiegen – keine Probleme, sie hat super reine Haut (vergrößerte Poren ≠ unreine Haut). Also habe ich es dann doch gewagt. Ich blieb aber bei einer komplett hormonfreien Verhütung.
Die ersten 3 Monate waren wie unverändert. Doch gegen Ende des vierten Monats kam der Ausbruch. Neben ein paar anderen Beschwerden bzw. Unregelmäßigkeiten sprießten plötzlich die Pickel. Hauptsächlich am Kinn- und Halsbereich. Und nicht einfach so ein paar Kleine, die nach 2 Tagen wieder weg sind. Nein, so richtig fiese Unterirdische. Die wehtun, wenn man das Kinn runzelt oder mit den Fingern dran kommt. Wie unangenehm das ist und wie unwohl man sich fühlt muss ich wohl keinem erklären. Mir bereitete es unfassbar schlechte Laune und nahm mir jegliche Motivation. Da noch Fotos oder Videos von sich zu machen? No way. Ich habe natürlich versucht, dass man davon hier und auf Social Media nichts mitbekommt, wer will das schon. Ich habe schon ernsthaft überlegt, wieder die Pille zu nehmen. Hauptsache wieder gute Haut haben.
In der Zwischenzeit habe ich meine Beautysammlung durchgesehen und verschiedene Produkte ausprobiert, die eventuell helfen könnten. Die Mario Badesco Drying Lotion hat hier ungefähr null geholfen, die hilft nur bei Whiteheads. Ich meine aber, dass ich nun eine kleine Routine gefunden habe.

Sébium AKNBioderma. Diese Creme habe ich irgendwann mal in Paris gekauft, weil es zu dem Zeitpunkt ein gehyptes bzw. oft empfohlenes Produkt war. Aber da habe sie nicht gebraucht, meine Haut war ja ganz gut. Gut, dass ich die Creme noch ungeöffnet in einer Kiste hatte, denn hiermit habe ich die schnellsten und größten Verbesserungen sehen können. Nach dem Auftragen kribbelt die Haut sehr. Man spürt, wie die Inhaltsstoffe (Milchsäure, Zitronensäure, Salicylsäure und Zink) arbeiten. Am nächsten Tag sind die Erhebungen deutlich flacher, das Rot weniger leuchtend! Wenn man die Creme häufig verwendet, trocknet das die Haut aber sehr aus. Da helfen auch die enthaltenen Zuckeralkohole nicht, die sonst ganz gut Feuchtigkeit spenden. Auch wenn mir trockene, schuppige Haut immer noch lieber ist als die, die wie ein Streuselkuchen aussieht, muss man da „entgegencremen“ und nicht übertreiben.
Mein sonst sehr geliebtes Pai Rosehip Oil hat nicht viel geholfen. Die Haut blieb trocken. Da kommt dieses Produkt ins Spiel: Sensitive Night Cream* – Emma S.. Für mich hat es sich gut bewährt, wenn ich Sébium AKN abends auftrage und etwa 5-10 Minuten erstmal „pur“ einwirken lasse. Im Anschluss trage ich dann eine schöne dicke Schicht von der Emma S. Nachtcreme auf. Die Creme beruhigt und wirkt wie ein Schutzschild. Am nächsten Tag ist meine Haut nicht mehr so schuppig wie ohne Nachtcreme.
Und wie sieht meine Pflege tagsüber aus? Da verwende ich aktuell wieder den Niacinamide Booster* – Paula’s Choice. Denn dann tue ich tagsüber etwas für eine verbesserte Hautstruktur (verkleinerte Poren, Anti-Unreinheiten) ohne meine Haut mit noch mehr AHAs zu stressen. Davon gebe ich etwa 3 Tropfen in meine Tagescreme (FYI: Face CreamDr. Barbara Sturm – gut, aber nicht groundbreaking).
Sébium AKN kommt etwa alle zwei Nächte zum Einsatz. Wenn die Haut ganz schlimm ist oder wenn ich spüre, dass ein neuer unterirdischer Pickel heranwächst, dann jede Nacht. Ansonsten verwende ich wie sonst auch Reiniger, Gesichtswasser und Masken. Doch ich glaube, dass diese drei Produkte den größten Unterschied machen. Hätte ich doch mal Vorher-Nachher-Fotos gemacht! Ich liebe solche Vergleiche und das hätte die Wirkung hier gut veranschaulicht. Aber ich wollte bei dem Breakout ja alles andere als Nahaufnahmen von meinem Gesicht machen. Ich hoffe nur, dass nicht bald wieder so ein krasser Hormonschub kommt, der alles umwirft. Es kommen immer mal wieder ein paar Unterirdische, aber für’s Erste halten diese Produkte meine Haut unter Kontrolle.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Tipps, Empfehlungen und Ratschläge in den Kommentaren austauschen könntet. Denn ich bin wahrlich nicht die einzige, die nach dem Pillenabbruch zurück in die Teenie-Zeit katapultiert wurde.

in this photoSensitive Night Cream* – Emma S.. Sébium AKNBioderma. Niacinamide Booster* – Paula’s Choice.

*PR Sample